Königliche Spuren im Ableger

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Frank Groß
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Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Frank Groß » Mo 15. Jun 2015, 21:33

Hallo zusammen,
sieht man zwei bis drei Tage nach theoretischem Schlupfdatum der Königin im Brutableger noch Spuren der Weiselzelle?
Ich hatte spontan keine gesehen, dafür einsetzende Drohnenbrütigkeit.
Ich warte jetzt erst mal noch.

Sonst muss ein Plan B her (hat jemand eine Königin übrig?).

Grüße

Frank
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Markus Lechermeier
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Re: Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Markus Lechermeier » Di 16. Jun 2015, 15:25

also 2-3 Tage bleibt die Weiselzelle auf jeden Fall noch drin (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen).
Die Weiselzelle hast du aber schon aktiv gesehen und dann nachdem diese verdeckelt war 8-10 Tage mit dem erneuten reinschauen gewartet?

Woran siehst du einsetzende Drohnenbrütigkeit? Hast du unsauber gelegte Eier (nicht mittig gelegt) bzw. mehrere Eier in einer Zelle?
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Re: Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Frank Groß » Mi 17. Jun 2015, 08:26

Hallo Markus,
nachdem man ja den Rat bekommt die Ableger möglichst in Ruhe zu lassen, habe ich ihn tatsächlich das erste mal ein paar Tage nach dem theoretischen Schlupfdatum geöffnet.

Die Drohnenbrütigkeit erkenne ich an den vereinzelten, bereits verdeckelten Drohnenzellen (eindeutig dicke Brummer).

Nachdem ich aber keine Reste einer Weiselzelle hatte, vermute ich, dass es der Ableger versäumt hat sich eine Königin nachzuziehen.

Plan B: hat jemand eine Könign übrig? :-)

Grüße

Frank
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Re: Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Markus Lechermeier » Mi 17. Jun 2015, 13:44

ok, also

Drohnenbrütigkeit = Königin vorhanden aber nicht sauber befruchtet (legt also nur noch Drohnen)
Buckelbrütigkeit = Keine Königin vorhanden, eine normale Biene fängt an Eier zu legen (unsauber und oft doppelte Eiablage pro Zelle)

Die verdeckelten Drohnen sind wohl noch von der Zeit als du den Ableger gebildet hast. Königin braucht ja 16 Tage und bei den Drohnen waren es glaube ich 24 Tage. Was mich jedoch wundert das keine Weiselzellen bzw. Spielnäpfchen gebildet wurden.

Königin kannst du mal beim Ferdinand nachfragen oder du legst eine Wabe mit frischer Brut von einem anderen Imker nach (könntest du von mir haben).
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Re: Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Frank Groß » Mi 17. Jun 2015, 22:27

Gut, ich präzisiere: der Ableger ist buckelbrütig ;-)
Ich hatte den Ableger ursprünglich brutfrei gebildet und dann ein paar Larven von Ferdinand in Weiselnäpfchen eingehängt, um eine Bugan'sche Linie im Hause zu haben. Da konnte man aber schon nach zwei, drei Tagen sehen, dass die nicht angenommen wurden, weswegen ich eine Wabe vom Wirtschaftsvolk mit jüngster Brut eingehängt hatte. Daraus hat sich der Ableger aber scheinbar keine Königin gezogen. Scheinbar. Ich werde den Ableger am Wochenende noch mal prüfen und ggf. vom Hauptvolk erneut Brut umhängen. Bei diesem muss man eh regulierend eingreifen, da die Damen den Honig auch nach dem ersten Abschleudern immer noch in den Brutraum eintragen.
Und danke für das Angebot!
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Re: Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Frank Groß » Mo 22. Jun 2015, 08:35

Und es zeigt sich erneut: Geduld ist einfach die erste imkerliche Tugend.
Bei der Durchsicht gestern fand ich ein wunderbares Brutbett.
Also hatten die Damen die Spuren der Weiselzelle einfach recht schnell beseitigt gehabt.
Alles gut.
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Re: Königliche Spuren im Ableger

Beitrag von Markus Lechermeier » Mo 22. Jun 2015, 16:14

:mrgreen:
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